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Picasso in der Schule Kritische Jury bewertet Kunstwerke aus den Petrus-Damian-Schülerateliers |
"Für einen wesentlichen Teil des Tages ist die Schule Lebensraum unserer Schüler und Kollegen", erklärt Schulleiter Michael Brockmeier. Diesen Lebensraum gelte es immer wieder neu zu gestalten, "so dass sich alle, die hier lernen und arbeiten, gut aufgehoben fühlen", nennt Brockmeier das Ziel des Kunst-Projekts. Um diese Idee tragfähig zu verwirklichen, war ein Wettbewerb ausgeschrieben worden. Eine große Motivation für Schüler und Klassen. Angesprochen wurden die Mädchen und Jungen auch durch attraktive Preise.
"Durch die überwältigende Mitarbeit nahezu aller Klassen und Schüler der Primar- und Sekundarstufe entstand eine bunte und lebendige Petrus-Damian-Schule, ausgedrückt durch die Vielfalt der künstlerischen Ausgestaltungen", berichtet Brockmeier. "Schon am Eingang, wo sehenswerte Arbeiten von Grundschülern präsentiert werden, wird der Besucher wie in einem Museum bis hin zur obersten Etage durch eine abwechslungsreiche und sehenswerte Kunstpräsentation geführt." Bewusst solle der Eindruck einer Schule als Kunst- und Ausstellungsraum beim Betrachter erweckt werden, betont der Schulleiter.
Die eingeladene Jury begutachtete Holzskulpturen im Außengelände, aus unterschiedlichsten Materialien erstellte bildnerische Darstellungen im Inneren des Schulgebäudes, Keith Haring und anderen bekannten Künstlern nachempfundene Arbeiten und mit dem Computer erstellte Fotokunst mit Warburger Motiven.
Die Mitglieder der Kunstjury war kritisch: Die Entscheidungsfindung war nicht einfach, mussten doch alle künstlerischen und pädagogischen Aspekte der Arbeit angemessen berücksichtigt und gewürdigt werden.
Quelle: NW vom 19.11.2010
