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Wettbewerb der Förderschulen

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Fünf der sieben Förderschulen im Kreis Höxter waren am Start. »Das ist eine gute Quote«, sagte Martin Sonneborn zufrieden. Der Mitarbeiter des Kreisschulamtes organisierte zusammen mit Heinrich Nagel (Lehrer der Hauptschule Brakel) den Wettkampf. Eine Mannschaft bestand aus 12 Schülerinnen und Schülern, wobei in jeder Disziplin zehn Kinder, mindestens drei Mädchen, starteten.
Fünf Übungen galt es für die maximal Zwölfjährigen zu absolvieren. Station eins stand unter dem Motto »Balancieren - Rollen - Springen - Stützen«. Turnerisches Geschick war gefordert. Auf der schmalen Standfläche einer umgedrehten Bank galt es, wie auf einem Schwebebalken, zu balancieren. Ein Stufenbarren wurde überklettert und eine Hockwende über einen Kasten bildete den Abschluss. Die Weyrather-Schule aus Wehrden lag vor der Schule am Heiligenberg (Lütmarsen). Die Petrus-Damian-Schule, die in dieser Disziplin nur Dritter wurde, bewies ihre Stärke danach in der Abteilung »Laufen - Springen - Werfen«. Dreimal erreichten die Warburger Rang eins.

Wettbewerb der Förderschulen

In der »Sprint-Staffel« wurden Weitsprung und Hindernislauf kombiniert. Der »Ausdauerlauf mit Zielwurf« ähnelte dem Biathlonsport. Alle Kinder liefen gemeinsam fünf Runden um das Volleyballfeld. Mit erhöhtem Puls mussten die jungen Sportler ein mit Bohnen gefülltes Säckchen in einen Kastendeckel werfen. Zum Abschluss wurden zehn kleine Runden gelaufen, reduziert um die Anzahl der erzielten Treffer.
Bei der »Wurf-Staffel« galt es weit zu werfen und kurze Strecken schnell zu laufen. Hinter den Petrus-Damian-Schülern platzierte sich der Titelverteidiger Friedrich-Wilhelm-Weber-Schule Steinheim. Dritter war in dieser Übung die Hüssenbergschule aus Peckelsheim, die erstmals seit Jahren an den Vielseitigkeits-Kreismeisterschaften teilnahm. In der Gesamtwertung gab es beim Comeback nur den fünften Rang, aber der Nachwuchs hatte viel Spaß. Hüssenbergschüler Stefan Wieneke (11) erklärte das Mauerball-Spiel zur Lieblingsdiziplin. Werfen, Fangen und Laufen wurden kombiniert. Zwei Teams standen sich, durch eine hohe Mauer getrennt, gegenüber und warfen Bälle über die Mauer. Ohne sehen zu können, wann und wo der Ball geflogen kommt, gab es für jeden gefangenen Softball einen Punkt. Am Ende erwiesen sich die Hüssenbergschüler als beste Mauerballer, was aber nichts am Gesamtrang fünf änderte (18 Punkte in der Summe der Rangplätze).
Vierter der Kreismeisterschaften wurden die Weyrather-Schüler aus Wehrden (17), Dritter der Vorjahressieger Friedrich-Wilhelm-Weber-Schule Steinheim (16). Rang zwei ging mit der Platzsumme zwölf an die Schule am Heiligenberg. Schon vor der letzten Übung nicht mehr einzuholen war die Petrus-Damian-Schule, die sich mit acht Punkten den Siegerpokal sicherte.

Quelle: Westfalen-Blatt vom 14.11.2007

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